Freiburger Institut für Theaterpädagogik

Modul 1
Grundelemente des Theaterspielens

WERKSTATT 1 -Jeux Dramatiques

40 UE
Sylvia Thurau / Bernd Bosse

Die Jeux Dramatiques, das Ausdrucksspiel aus dem Erleben, bilden den spielerischen Einstieg in die Theaterpädagogische Grundausbildung.
Die Jeux sind eine Methode, die auf eine einfache Weise die eigene Spiel- und Erlebnisfähigkeit und die spontanen Ausdrucksmöglichkeiten fördert. Gearbeitet wird mit verschiedenen Spielimpulsen wie z.B. Bildern und Bilderbüchern, musikalischen Elementen, literarischen Texten und natürlich der eigenen Fantasie.

WERKSTATT 2 -Bewegung

25 UE
Oliver Lange

Körperwahrnehmung und Experimentieren mit den eigenen Bewegungsmöglichkeiten
Klarheit in der Bewegung
Körper und Raum
Von der Improvisation zur Bewegungsgestaltung

WERKSTATT 3 -Stimme

24 UE
Bernd Bosse

Atem und Stimme, Improvisation mit Tönen und Klängen, die emotionale Stimme, Gesang-Rhythmus-Sprache und die Gestaltung von experimentellen Texten sind die Stichworte dieses Intensiv-Wochenendes in einem angenehmen Haus oberhalb von Orbey nahe des Lac Blanc in den Vogesen.

WERKSTATT 4 -Szenische Improvisation

20 UE
Sylvia Thurau

Die Bedingungen und Qualitäten, die zu freier Improvisation führen,
werden in dieser Werkstatt behandelt und vermittelt; insbesondere szenische Offenheit durch Wahrnehmung, Präsenz und Spontaneität (Improvisationstheater).

WERKSTATT 5 -Maske

28 UE
Andreas Hoffmann

Entwicklung einer individuellen Spielmaske anhand eines Themas. Eine spezielle Methode des Zeichnens und des Maskenmodellierens lassen Formgestaltungen zu, die über das Abbilden von Gesehenem hinausweisen. Bewegungsimprovisationen stellen den Körper auf das Spiel mit der Maske ein. Jede/r Teilnehemer/in wird eine eigene Art und Weise finden, seine Maske zu verkörpern, ihre Biografie zu entwickeln und ihr Präsenz zu schenken.

WERKSTATT 6 -Rolle

20 UE
Bernd Bosse

Theater heißt Verwandlung. An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit der menschlichen Fähigkeit, in fremde Rollen zu schlüpfen. Methodisch geht es dabei darum, sich mit den eigenen Ausdrucksmöglichkeiten einer fremden Figur anzunähern, sich diese anzueignen und sie zu verkörpern.

WERKSTATT 7 -Rhythmus

20 UE
Mechtild Weber

Timing bedeutet zur richtigen Zeit das Richtige tun. Mit einfachen Übungen nähern wir uns dem Thema der "Einteilung der Zeit" durch Takte, Grooves und Rhythmen. Die Instrumente sind unsere Hände, Füße, die Stimme und Rhythmusinstrumente, mit denen wir lernen zunehmend komplexere Klangbilder zu bauen.

WERKSTATT 8 -Szene

20 UE
Bernd Bosse

Das intensive szenische Zusammen-Spiel ist der Inhalt dieser Werkstatt:
Partner-Improvisation
Gestaltung von kleinen szenischen Texten
Entwicklung von Szenen zu einem gemeinsamen Thema

WERKSTATT 9 -Werkstatt-Aufführung

52 UE
Bernd Bosse

In dieser letzten Werkstatt des ersten Jahres steht das Thema "Aufführung" im Mittelpunkt der Werkstatt. Das szenische Material der vorangegangenen Werkstätten wird gesichtet und hinsichtlich einer Präsentation vor Zuschauern ausgewählt. Die inhaltliche Arbeit ist bestimmt durch die Weiterarbeit an einzelnen Schwerpunkten der Jahresarbeit - mit dem Ziel einer Szenischen Collage als Thema der Werkstatt-Aufführung.



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