Freiburger Institut für Theaterpädagogik

Theaterpädagogische Grundlagenbildung
Teil 1

Zielgruppe

Die zweijährige Theaterpädagogische Grundausbildung zur Spielleiterin/zum Spielleiter richtet sich an alle spiel- und theaterinteressierten Menschen; insbesondere denjenigen aus kommunikativen, lehrenden, künstlerischen, sozialen, beratenden und heilenden Berufen bietet sie die Gelegenheit zur Erweiterung ihres beruflichen Praxisfeldes und zur Bereicherung ihrer Persönlichkeit.

Aufbau und Inhalt

Modul 1: Grundelemente des Theaterspielens
- Heranführung an künstlerische Ausdrucksformen
- Erweiterung des persönlichen Ausdrucksrepertoires
- Einführung in die Grundelemente des Theaters in neun Werkstätten
- Entwicklung einer szenischen Collage/Werkstattaufführung

Modul 2: Darstellen und Anleiten
- Spieltechnik: Bühnenpräsenz, Rollenarbeit
- Spielleitung: Konzeption und Durchführung von Trainings in der Fortbildung
mit anschließender Reflexion
- Aufführungsprojekt: Der Inszenierungsprozess von der Textauswahl
bis zur Premiere

Die Schwerpunkte des ersten Moduls liegen in der Förderung der Spielfreude, in der Entwicklung der Spielfähigkeit und des sich Einlassens
auf spielerische und szenische Situationen.
Die Schwerpunkte des zweiten Moduls sind die Vertiefung von Theatermethoden, das Einüben eigener Spielleitung und die intensiven Spielerfahrungen als Darsteller/-in in einem Aufführungsprojekt von der Textauswahl über die erste Probe bis zur sechsmaligen öffentlichen Aufführung.

Arbeitsprinzipien

Die Fortbildung ist stets spielpraktisch ausgerichtet. Die TeilnehmerInnen gewinnen im eigenen szenischen Gestalten eine Vielzahl von Spielerfahrungen. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen und in ihrer Reflexion erfolgt die Umsetzung des in den Werkstätten Erlernten in
die eigene berufliche Praxis.

Zielsetzung

Das Ziel der Fortbildung ist die Entwicklung der jeweiligen SpielleiterInnen - Persönlichkeit, die zielgerichtet theaterpädagogische Prozesse im eigenen Berufsfeld initiieren kann.

Dauer

Die Dauer der Fortbildung beträgt im ersten Jahr elf Wochenenden mit insgesamt 252 Unterrichtsstunden. Die Dauer der Fortbildung im zweiten Jahr umfasst elf Wochenenden und eine Woche Intensivseminar mit insgesamt 296 Unterrichtsstunden.
Die Fortbildung findet immer an Wochenenden statt.
Sie beginnt Freitag um 19:00 Uhr und endet am Sonntag um 17:00 Uhr.

Abschluss

Alle Teilnehmer/ -innen erhalten bei regelmäßiger Teilnahme nach jedem Modul eine detaillierte Teilnahmebescheinigung mit den Inhalten der Fortbildung.
Nach Beendigung der zweijährigen Weiterbildung wird den TeilnehmerInnen ein Abschlusszertifikat mit dem Titel Spielleiter/ -in ausgehändigt.
Der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der Aufbaufortbildung Theaterpädagogik, die mit dem Titel Theaterpädagoge /-in abschließt und folgende Module umfasst:
Modul 3: Regie
Modul 4: Theaterpädagogisches Praxisprojekt

SpielRaum ist ein vom Bundesverband Theaterpädagogik empfohlenes Bildungsinstitut. Die Weiterbildung zum Theaterpädagogen / zur Theaterpädagogin ist vom Bundesverband anerkannt.
Die SpielleiterInnen-Ausbildung ist durch das Ministerium für Kultus und Sport des Landes Baden-Württemberg als geeignete Maßnahme zur Fortbildung von Lehrkräften anerkannt.
SpielRaum kooperiert mit der Baden-Württembergischen Landesarbeitsgemeinschaft Theaterpädagogik e.V. und mit dem Bundesverband Theaterpädagogik e.V.


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